Zweckverband Breitbandversorgung

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Ausgangslage im Jahr 2009/2010:

Ausgangslage im Jahr 2009/2010 war das Ziel, die so genannten DSL-Notstandsgebiete „Weiße Flecken“ in den Verbandsgemeinden, mit schnellem Internet zu versorgen. 

Gründe für die Erforderlichkeit dieser Maßnahme waren:

  • Wohngebiete mit einer Versorgung von weniger als 1 Mbit/s
  • Gewerbegebiete mit einer Versorgung von weniger als 2 - 3 Mbit/s
  • Die Tatsache, dass kein Anbieter vorhanden ist, der die DSL-Versorgung sicherstellen kann oder will
  • Immenser Druck von Gewerbebetrieben, aber auch von Bürgern, die Bandbreite zu erhöhen

Das erste Ziel hieß: Fibre to the city 
Die so genannten DSL-Notstandsgebiete führten dazu, dass einige Verbandsgemeinden auf eigene Rechnung und ohne kreisweite Planung eigene Leerrohrstrukturen herstellten.

Januar 2010
Die Firma tkt teleconsult, Backnang wurde mit der Erstellung einer Breitband-Gesamtkonzeption für den Landkreis Ravensburg im Auftrag des Landkreises Ravensburg beauftragt.

Auslöser für die Beauftragung waren, dass:

  • Viele Gemeinden mussten feststellen, dass sie in der gleichen Situation sind
  • Gemeindeübergreifende Lösungen angestrebt wurden 

Es wurden zudem Fördermitteln beim Land Baden-Württemberg als „Modellhafte Vorhaben“ gemäß der „Sonderlinie Breitbandinfrastruktur im Ländlichen Raum“ mit dem Ziel Gewerbegebieten in den Verbandsgemeinden mit einer Breitbandinfrastruktur zu verbinden, beantragt.

Spatenstich
Spatenstich
Start der Baumaßnahme
Start der Baumaßnahme

April 2010 - Hier wurden von bis zu 75 % Fördermittel von Bund und Land bewilligt. Zwingende Auflage durch den Zuschussgeber, dem Land Baden-Württemberg war, dass das Gesamtbauvolumen bis spätestens im Dezember 2010 fertig gestellt ist.

05.07.2010 - Der Zweckverband „Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg“ wurde mit 13 Mitgliedsgemeinden gegründet.

Mitte Juli 2010 - Die Bauleistungen wurden mit einem Gesamtvolumen von 3,55 Millionen Euro ausgeschrieben und vergeben.

Juli 2010 - Der Bau von 71 km Leerrohren und LWL-Kabel in einer Bauzeit von 5 Monaten wurde begonnen.

Dezember 2010 - Die Baukosten mit rund 3,64 Millionen Euro wurden eingehalten. Der Zuschuss des Landes Baden-Württemberg betrug 2,50 Millionen Euro.

Dezember 2010: Die Gemeinde Wilhelmsdorf tritt dem Verband bei. Damit sind nun 14 Gemeinden mit insgesamt 47.930 Einwohnern Mitglieder des Zweckverbandes „Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg“.

September 2011 - Es erfolgte die öffentliche Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union, der Clearingstelle Baden-Württemberg und in den Mitteilungsblättern der Verbandsgemeinden des Zweckverbandes Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg über die Vergabe einer Dienstleistungskonzession zur Überlassung einer Glasfaser- und Leerrohrinfrastruktur zum Zwecke des Netzbetriebes gegen Bezahlung einer Pacht.

November 2011 - Die Ausschreibung des Netzbetriebes war erfolgreich. Bereits bei der ersten Ausschreibung wird mit der Firma NeckarCom Telekommunikation ein leistungsfähiger Netzbetreiber gefunden, der bereit ist eine Pachtzahlung zu entrichten und 45 Straßenverteiler mit aktiver DSLAM- Technik zu überbauen und zusätzlich 8 zentrale Schaltverteiler zu errichten. 

Vertragsunterzeichnung
Vertragsunterzeichnung

Januar 2012 - Es wurden Informationsveranstaltungen in den Verbandsgemeinden durchgeführt. Noch im Jahr 2012 soll das von den Gemeinden verlegte DSL-Glasfaserkabel in Betrieb genommen werden. Je nach Lage eines Gebäudes sind zukünftig Übertragungsgeschwindigkeiten von 16 bis 50 MBit/s möglich. Bei den Informationsveranstaltungen wurden die konkreten Ausbaupläne und Schritte bis zur Inbetriebnahme vorgestellt und die Bürgerinnen und Bürger konnten sich über Verfügbarkeit und Preise des schnellen Internets informieren.