Hauptbereich
WFP-Projekt Wilhelmsdorf Vollausbau weiße Flecken inkl. Schulen und Gewerbe
Status: Aktiv
Markterkundungsverfahren (MEV): abgeschlossen
- Abfrage der unterversorgten Haushalte
Beantragung Fördermittel bei Bund und Land: abgeschlossen
Netzbetriebsausschreibung: abgeschlossen
Planungsphase: abgeschlossen
- Erstellung Ausschreibungsunterlagen
- Vergabe Planungsleistungen an Ingenieurbüro
- Bürgerinfo zur Bauphase in der Kommune
- Einholung Hausanschluss- und Gestattungsverträge
- Ausschreibung der Bauleistungen – Bauverträge
Ingenieurdienstleistungen
Altshausen, 25.01.2022
Am 08.12.2021 erfolgte die Zuschlagserteilung der ausgeschriebenen Planungsleistungen für die Umsetzung des FTTx-Ausbaus in den Gemeinden Wilhelmsdorf, Horgenzell und Wolpertswende an die Zimmermann Ingenieurgesellschaft mbH aus Amtzell. Die Ausschreibung erfolgte nach VgV. Um ein wirtschaftlich sinnvolles Bauvolumen ausschreiben zu können, erfolgte eine gemeinsame Ausschreibung der Gemeinden mit einem Gesamtauftragsvolumen in Höhe von knapp 16 Mio. Euro.
Diese teilen sich auf Wilhelmsdorf mit ca. 7 Mio Euro, Horgenzell mit ca. 6 Mio Euro und Wolpertswende mit knapp 4 Mio Euro auf. Es werden unterversorgte Gewerbegebiete und Schulen angeschlossen sowie insgesamt ca. 2.800 Hausanschlüsse hergestellt.
Die Ingenieurgesellschaft Zimmermann mbH aus Amtzell setzte sich in dem zweistufigen Auswahlverfahren, welches europaweit durchgeführt wurde, durch und wird nun unmittelbar mit der Planung starten.
Sobald diese Planungen abgeschlossen sind, wird der Bau des Netzes ausgeschrieben.
Die Vorhaben werden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und das Land Baden-Württemberg mit Fördergeldern von bis zu 90 Prozent der anrechenbaren Kosten unterstützt.
Der Zweckverband Breitbandversorgung freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Bauphase: aktiv
- Tiefbaumaßnahmen
- Kabelzug und Spleißarbeiten inkl. Montage der Hausanschlüsse
- Fertigstellung der passiven Infrastruktur
- Dokumentationsphase
- Abnahme
Projektbeschreibung
Die Gemeinde Wilhelmsdorf hat am 27.08.2020 einen Förderantrag über das Bundesförderprogramm Breitband gestellt. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Nach der Antragsstellung erhält der Zuwendungsempfänger zunächst einen Förderbescheid in vorläufiger Höhe. Diesem Bescheid liegt eine Grobkostenschätzung zu Grunde, die auf Grundlage der FTTB-Masterplanung und der anzuschließenden Teilnehmer ermittelt wurde.
Nach Erhalt der Kofinanzierung durch das Land Baden-Württemberg in Höhe von bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten, wurde mit der Ausschreibung der Planungsleistungen begonnen.
Am 24.01.2022 konnte nach einer europaweiten Ausschreibung, der Ingenieurvertrag zwischen dem Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg (ZVB RV) und der Zimmermann Ingenieurgesellschaft mbH für die Umsetzung des flächendeckenden Breitbandausbaus (FTTx) in der Gemeinde Wilhelmsdorf unterschrieben werden. Dies stellt den Startschuss für die praktische Umsetzung einer flächendeckenden Breitbandversorgung in der Gemeinde Wilhelmsdorf dar.
Eine vollständige Ausführungsplanung wurde innerhalb kürzester Zeit erstellt und die Bauausschreibung wurde veröffentlicht. Die Auftragsvergabe an die Bauunternehmen J. Friedrich Storz GmbH & Co. KG, Inzigkofen (Los 1 und 3) und Gartenbau Schöppler GmbH, Meßkirch (Los 2 und 4) erfolgte am 14.05.2024.
Nach Baustart wird der Bewilligungsbescheid in vorläufiger Höhe beim zuständigen beliehenen Projektträger Breitbandförderung PricewaterhouseCoopers GmbH in Berlin, mit den Kosten der Ausschreibungsergebnisse konkretisiert. Wenn dies abgeschlossen ist, gewährt der Projektmittelgeber einen Zuwendungsbescheid in abschließender Höhe.
Im Bundesförderprogramm sind grundsätzlich zwei Verfahrensvarianten möglich. Im Landkreis Ravensburg findet das Betreibermodell Anwendung. Die Wahl des Netzbetreibers im Landkreis Ravensburg wurde bereits im Jahr 2016 ausgeschrieben und der Zuschlag ging an die NetCom BW.
Eckdaten zum Förderantrag der Gemeinde Wilhelmsdorf:
- Hausanschlüsse im weißen Fleck: 1192
- Investitionskosten: ca. € 15 Millionen
- Förderhöhe Bund: ca. € 9 Millionen
- Förderhöhe Land: ca. € 4,5 Millionen
- Eigenanteil: ca. € 1,5 Millionen
Der Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg bedankt sich beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr sowie beim Land Baden-Württemberg für die Unterstützung des kommunalen Breitbandausbaus und die in Aussicht gestellten Fördermittel.
Zweck der Förderung ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus zur Errichtung eines nachhaltigen und gleichzeitig zukunfts- und hochleistungsfähigen Breitbandnetzes in unterversorgten Bereichen, in denen für die kommenden drei Jahre kein eigenwirtschaftlicher Ausbau ansteht.
Spatenstich
Mit einem symbolischen Spatenstich am 09. Juli 2024, startet der Zweckverband Breitbandversorgung den Breitbandausbau in der Gemeinde Wilhelmsdorf.
Der Verbandsvorsitzende des Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg (ZVBRV), Bürgermeister Oliver Spieß begrüßt seine Gäste am Gelände der Diloga GmbH in der Gemeinde Wilhelmsdorf. Unter den Zuhörern befand sich unter anderem der Bundestagsabgeordnete Benjamin Schuler, der Landtagsabgeordnete August Schuler sowie Vertreter des künftigen Netzbetreibers TeleData GmbH. Das Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen sowie der Projektträger PricewaterhouseCoopers GmbH, konnten aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein.
Der Zweckverband besteht seit rund 15 Jahren. Verbandsvorsitzender Oliver Spieß bedankt sich in seinem Grußwort bei den Vertretern von Bund und Land für die Förderung, die den Ausbau erst möglich machen. Zudem richtet er die Bitte an den Netzbetreiber TeleData GmbH, das Netz so schnell wie möglich nach erfolgtem Ausbau in Betrieb zu nehmen.
„Baden-Württemberg lebt vom ländlichen Raum und deren attraktiven Lebensbedingungen,“ merkt Herr MdB Benjamin Strasser in seinem Grußwort und für individuelle Lösungen bedarf es einer Zusammenarbeit mit dem Bund. Zudem bedankt er sich bei Frau Bürgermeisterin Flucht für die zur Verfügungstellung des finanziellen Eigenanteils der Gemeinde. erwünscht allen Beteiligten viel Erfolg und bedankt sich bei der Bürgermeisterin, dass sie in den Breitbandausbau mit einem geschätzten Eigenanteil in Höhe von 1,5 Millionen investiert.
Herr Armin Walter, kaufmännischer Geschäftsführer der TeleData GmbH, freut sich über den ersten gemeinsamen Spatenstich mit dem ZVBRV. In der Gemeinde Wilhelmsdorf werden über 1.000 Hausanschlüsse realisiert, um den steigenden Bedarf an Highspeed zu decken.
Bürgermeisterin Sandra Flucht richtet ihren Dank vor allem an die Mitarbeiter der Gemeinde sowie ihren Gemeinderäten. Den Neubau der Realschule und der Feuerwehr, zu Gunsten des Breitbandausbaus, nach hinten zu verschieben, war keine leichte Entscheidung.
In den kommenden Monaten werden in der Gemeinde Wilhelmsdorf insgesamt über 320 km Glasfaserkabel in die Erde gebracht, 4 PoP Standorte und 42 Netzverteiler neu errichtet.
Mit diesem Breitbandausbau werden insgesamt 1192 Hausanschlüsse erstellt, welche Übertragungsraten von 1000 Mbit/s und mehr ermöglichen.
Die Projektkosten belaufen sich auf rund € 15,4 Millionen, wobei diese bis zu 60 % vom Bund und 30 % vom Land Baden-Württemberg gefördert werden. Der Eigenanteil der Gemeinde beläuft sich demnach auf rund € 1,5 Millionen. Der Bund unterstützt das Projekt mit rund € 9,2 Millionen und das Land mit rund € 4,6 Millionen.
Nur durch die gemeinsame Förderung durch den Bund und das Land Baden-Württemberg ist der Ausbau von der Gemeinde zu bewältigen.
Die Bauunternehmen, Gemeindeverwaltung und der Zweckverband Breitbandausbau stimmen sich bei den einzelnen Bauabschnitten eng miteinander ab und bemühen sich den Ausbau gut und schnell zu bewältigen. Ein wichtiger Punkt dabei: Der Glasfaseranschluss kommt nicht von allein ins Haus. Die Eigentümer müssen dafür ihr Einverständnis in Form eines Hausanschlussvertrages erteilen. Denn um den Glasfaseranschluss zu legen, müssen die Mitarbeiter privaten Grund betreten.
Der Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg betreut aktuell ein Gesamtvolumen in Höhe von knapp € 450 Millionen und hat bereits seit 2012 mit 128 Landesförderprojekten den Backbone Ausbau im Landkreis ausgebaut und somit die Grundlage für den heutigen FTTx-Ausbau geschaffen.

Projektfortschritte
24.04.2026
Die Tiefbauarbeiten in den Losen 1 und 3, die von der Firma Storz durchgeführt werden, sind inzwischen größtenteils abgeschlossen. Das bedeutet, dass die grundlegenden Erdarbeiten wie das Verlegen von Leerrohren und das Öffnen sowie Schließen der Trassen weitgehend beendet sind.
Parallel dazu sind auch die Kabelzugarbeiten – also das Einziehen der Glasfaserkabel – sowie die anschließenden Spleißarbeiten (das Verbinden der Glasfasern) deutlich vorangeschritten.
In den Losen 2 und 4 macht ebenfalls die Gartenbau Schöppler GmbH gute Fortschritte bei den Tiefbauarbeiten. Aktuell konzentrieren sich die Bauaktivitäten auf die Ortsteile Pfrungen und Zußdorf, wo weiterhin Leitungen verlegt und Infrastruktur hergestellt wird.
12.01.2026
Die Firma Storz GmbH & Co. KG hat die Tiefbauarbeiten im Los 1 nahezu abgeschlossen. Gegen Ende des Jahres konnten die Arbeiten in den Ortsteilen Linderhof und Riedhof erfolgreich beendet werden.
Aufgrund der winterlichen Witterung mussten einige Restarbeiten unterbrochen werden. Diese werden nach der Winterpause fortgesetzt und abgeschlossen.
Zusätzlich wurde bereits mit den Kabelzugarbeiten begonnen, wodurch der nächste Bauabschnitt eingeleitet wurde.
Auch in den Losen 2 und 4 sind die Arbeiten durch die Gartenbau Schöppler GmbH weiter vorangeschritten. Während der Winterpause ruhen die Arbeiten vorübergehend, sollen jedoch danach zeitnah wieder aufgenommen werden.
16.09.2025
Die Storz GmbH & Co. KG hat die Tiefbauarbeiten im Los 1 weiter vorangebracht. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt aktuell in den Ortsteilen Rimmersberg und Pfrungen, wo Leitungen verlegt und Baugräben hergestellt werden.
Auch die Gartenbau Schöppler GmbH erzielt Fortschritte in den Losen 2 und 4. Der aktuelle Arbeitsbereich befindet sich im Raum Zußdorf, wo ebenfalls intensiv an der Infrastruktur gearbeitet wird.
20.05.2025
Die Arbeiten der Storz GmbH & Co. KG im Los 1 entwickeln sich planmäßig weiter. Als nächster Bauabschnitt ist der Ortsteil Rimmersberg vorgesehen, in dem die Tiefbauarbeiten fortgesetzt werden.
Im Los 2 sind die Tiefbauarbeiten der Gartenbau Schöppler GmbH bereits weit fortgeschritten.
Darüber hinaus haben im Los 4 die Bauarbeiten begonnen. Diese finden aktuell in den Ortsteilen Niederweiler und Wilhelmsdorf statt, wo die ersten Maßnahmen zur Verlegung der Infrastruktur umgesetzt werden.
08.01.2025
Die Storz GmbH & Co. KG hat die Tiefbauarbeiten im Los 1 kontinuierlich vorangebracht und befindet sich weiterhin im Baufortschritt.
Im Los 2 sind die Arbeiten der Gartenbau Schöppler GmbH ebenfalls schon weit fortgeschritten. Im Ortsteil Höhreute stehen nur noch letzte Restarbeiten aus.
Nach deren Abschluss ist geplant, mit den Tiefbauarbeiten im Los 4 zu beginnen, wodurch ein weiterer Bauabschnitt gestartet wird.
24.09.2024
Noch vor dem offiziellen symbolischen Spatenstich am 09. Juli hat die Storz GmbH & Co. KG bereits mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Diese starteten in den Ortsteilen Tafern und Pfrungen.
Zwischenzeitlich konnten bereits zwei sogenannte POP-Gebäude (zentrale Technikstandorte für das Glasfasernetz) in Pfrungen und Esenhausen errichtet werden.
Auch die Gartenbau Schöppler GmbH begann im Juli mit den Arbeiten, zunächst im Ortsteil Höhreute.
Zusätzlich wurden bereits erste Tiefbauarbeiten in der Zußdorferstraße durchgeführt. Parallel dazu konnten auch hier wichtige POP-Gebäude in Wilhelmsdorf und Zußdorf fertiggestellt werden, die später für den Netzbetrieb eine zentrale Rolle spielen.
Das Projekt wird mit bis zu 60% aus dem Bundesförderprogramm Breitband und darüber hinaus mit bis zu 30% aus Landesmitteln der VWV Breitbandfinanzierung gefördert.
Inbetriebnahme: ausstehend
- Bürgerinfo zum Netzbetrieb in der Kommune
- Inbetriebnahme des Netzes nach mängelfreier Abnahme







